Neue Struktur – Projekt-Teams

Aus gegebenem Anlass haben wir uns für eine neue Arbeitsstruktur entschieden. Unser Ziel ist es, unsere Arbeiten unter der Woche individueller zu gestalten um zeitgleich verschiedene Arbeitsschritte fertigstellen zu können.

Anstatt nur in einer großen Gruppe jeden Freitag, arbeiten wir nun in mehreren kleinen, fachspezifischen Gruppen. Diese sind unterteilt in die folgenden Teams:

  • Team Elektro
  • Team Innenausstattung
  • Team Außenhaut
  • Team Gestell

Wir haben uns selbst in diese Gruppen eingeteilt (in Hinblick auf eigene fachliche Kompetenzen) und arbeiten die ganze Woche über verteilt parallel am Bus. Am Freitag gehen wir aber trotzdem alle zusammen in die Werkstatt und arbeiten gemeinsam an unserem Bus.

Natürlich haben manche Arbeiten eine höhere Priorität bzw. müssen als Erstes erledigt werden. Damit meinen wir zum Beispiel, dass die Arbeit zum Thema Elektrik an der Decke fertig sein muss, bevor die Himmel-Verkleidung angebracht werden kann.

Den Anfang der Arbeit in den Arbeitsgruppen hat das Team Außenhaut gemacht. Das Team hat den Bus fertig geschliffen, mehrmals grundiert und lackiert. Über diesen großen Arbeitsschritt, das Lackieren, werde wir jedoch in Kürze ausführlich berichten!

Parallel haben andere Teams ihre Arbeit aufgenommen.

Wir arbeiten dadurch schneller und effizienter und sehen schneller Fortschritte, welche wir euch nicht vorenthalten werden.

 

– Dein Azubi-Projekt Team

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„Beledern“ wie die Profis!

Heute gibt es mal was ganz neues: Fünf KESSELflicker haben weder im Werk der KESSEL AG noch in der Oldtimer-Werkstatt gearbeitet. 

Grund hierfür war ein kleiner Ausflug nach Karlshuld zur: 

Hier haben wir nicht nur unseren handwerklichen Horizont erweitert, sondern unter Aufsicht gleich den Himmel unseres Schmuckstücks mit Kunstleder bezogen. 

 

Am Vormittag haben wir uns auf zur Autosattlerei Märkl gemacht, um unseren weiteren Arbeitstag dort in der Werkstatt zu verbringen. 

Zu Beginn haben wir die einzelnen Platten für den Himmel mit einer Nitroverdünnung gereinigt, um sie von Staub und eventuellen Fettresten zu befreien. 

Als nächsten Schritt ging es dann in den Kleberaum, in welchem wir die Platten und das dazugehörige Kunstleder mit einem flüssigen Kontaktkleber besprüht haben. Beide Seiten mussten erst vollständig trocknen, um beim Verkleben Luftbläschen auszuschließen. Auch wenn der Kleber letztendlich vollständig trocken war, (dieser Prozess dauerte je nach auftragen max. 1 Minute) klebten beide Seiten – Platte und Leder – bombenfest zusammen. 

Nachdem die Hauptfläche verklebt war, ging es an die Rückseite. Hier mussten noch das überstehende Leder ohne Lufteinschlüsse umgebogen werden um ein schönes Endergebnis zu erzielen.

Überschüssiges Material an der Rückseite haben wir natürlich feinsäuberlich entfernt.

Zu guter letzt: Sauber machen und mit neuem Himmel zurück nach Lenting!

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Spachteln und Schleifen

Gut Ding will Weile haben.

Genau das haben wir uns auch bei der Außenhaut unseres Busses gedacht. Großer Bus = vieeeeeel Fläche!

Nach Monaten, in denen wir geschliffen und gespachtelt haben was das Zeug hält, haben wir unseren kompletten Bus grundiert. Es wurden meterweise Klebeband verbraucht, Folie wurde angebracht und mit literweise Nitro gereinigt.

Daraufhin haben wir auch die Grundierung soweit abgeschliffen und aufbereitet, dass es ans Lackieren gehen konnte.

Hierzu mussten wir die ganze Werkstatt säubern und mit Folie auslegen. Allerdings musste auch der Bus von jeglichem Staub befreit werden, der durch das Schleifen entstanden ist. Dies war extrem wichtig für den weiteren Arbeitsschritt, da wir unschöne Staubkörner im Lack unseres Busses ausschließen wollten.

 

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„Historische Fahrzeuge bewegen und erhalten, Wissen weitergeben.“ – Barcamp 07.09.2019

Barcamp. Was kann man sich denn darunter vorstellen? 

Ein Barcamp ist nichts anderes als eine Art offen gestaltete Konferenz. 
Am Samstag den 07.09.2019 waren wir eingeladen, an einem Barcamp mit dem Thema „Historische Fahrzeuge bewegen und erhalten, Wissen weitergeben.“ in Berlin teilzunehmen. 

Aufgrund unseres Messebesuches der Retro Classics im März diesen Jahres hatten wir die Ehre, an solch einer Veranstaltung teilzunehmen, da hier ein Journalist auf uns aufmerksam geworden ist.

Aus diesem Grund haben wir uns zu viert am Freitag Mittag auf den Weg nach Berlin gemacht. Vorab haben wir uns natürlich bestens vorbereitet. Wir haben einen Flyer, passend zu dieser Thematik, erstellt und uns auch Gedanken um eine PowerPoint Präsentation gemacht, welche wir vor den Barcamp-Teilnehmern präsentieren möchten. 

Nach den letzten Vorbereitungen für das Barcamp am 07.09.2019.

Samstag 09:00 Uhr – wir machten uns auf den Weg zur Berliner Remise – dem Veranstaltungsort des Barcamps. 
Um 10:00 Uhr war offizieller Beginn und der Veranstaltungsraum war mit circa 30 Teilnehmern gefüllt.
Diese waren zum Teil Journalisten, Mitarbeiter des TÜV’s, Oldtimer-Liebhaber oder betreuen ein Projekt, welches auf Basis von Oldtimer entstand. Wie zum Beispiel das „Projekt“ der Lebenshilfe Gießen. Diese veranstaltet Jährlich eine Oldtimer-Really für behinderte Menschen mit dem Namen Lebensfreude-Really. (Link zu diesem Prospekt: https://www.oldtimerspendenaktion.de/lebensfreude-oldtimerrallye.html

Wir haben einige weitere spannende Projekte vorgestellt bekommen, welche uns sehr begeistert haben. 

Wir denken, dass unser Projekt bei allen Beteiligten gut angekommen ist – wiederum andere waren wirklich begeistert. Wir haben allen Teilnehmern aufgezeigt wie wir unseren Oldtimer bewegen wollen – wir wir unseren Oldtimer erhalten wollen und natürlich wie wir Wissen weitergeben. 

Wir sind froh, immer neue Kontakte knüpfen zu können und sind uns sicher, dass wir weitere Menschen für unser Projekt begeistern konnten. 

Azubi Eva – Marketing-Team

Hallo, mein Name ist Eva. Ich habe im September 2017 meine Ausbildung zur Industriekauffrau bei der KESSEL AG begonnen.
Ich bin 17 Jahre alt und fahre in meiner Freizeit gerne Motorrad, mache Sport und bereise die Welt.

Im Projekt darf ich mich zusammen mit ein paar Kolleginnen um das Marketing des Azubi-Projekts kümmern. (Blog und Instagram)
Neben der Marketing-Arbeit restauriere ich wie alle anderen Azubis in dem Projekt natürlich auch den Bus.

Was mich motiviert hat bei diesem Projekt mitzumachen? Vor allem die Abwechslung zum Büroalltag und die Chance, neben meiner Ausbildung auch ganz andere Dinge für’s Leben zu erlernen.

Mein schönstes Erlebnis im Projekt war bis jetzt unser Team-Ausflug zum Kart fahren und meine Lieblingsarbeit: Teile des Busses zu grundieren.

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