Nach dem Grundieren geht’s ans Lackieren (1/2)

Nach der Grundierung ging’s ans Lackieren.

Der Bus wurde insgesamt mit drei Schichten lackiert. Für diese Arbeit hat sich das Team Außenhaut unter der Woche immer wieder für ein paar Stunden in der Werkstatt getroffen.

Insgesamt haben wir 28 Liter Lack verbraucht.

Das ganze hat, inklusive „Aushärtungprozess“, um die 2 Wochen gedauert. Allein die Anbauteile, wie Klappen und Türen, haben die selbe Fläche wie ein ganzes Auto.

Natürlich blieb uns folgender Fall nicht erspart: Beim Zusammenbau bemerken wir erst, dass z. B. ein Griff auftaucht, der noch in Originalfarbe war. Das müssen wir auch noch Lackieren.

Ein paar Eindrücke für euch: 

– Dein Azubi-Projekt Team

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„Beledern“ wie die Profis!

Heute gibt es mal was ganz neues: Fünf KESSELflicker haben weder im Werk der KESSEL AG noch in der Oldtimer-Werkstatt gearbeitet. 

Grund hierfür war ein kleiner Ausflug nach Karlshuld zur: 

Hier haben wir nicht nur unseren handwerklichen Horizont erweitert, sondern unter Aufsicht gleich den Himmel unseres Schmuckstücks mit Kunstleder bezogen. 

 

Am Vormittag haben wir uns auf zur Autosattlerei Märkl gemacht, um unseren weiteren Arbeitstag dort in der Werkstatt zu verbringen. 

Zu Beginn haben wir die einzelnen Platten für den Himmel mit einer Nitroverdünnung gereinigt, um sie von Staub und eventuellen Fettresten zu befreien. 

Als nächsten Schritt ging es dann in den Kleberaum, in welchem wir die Platten und das dazugehörige Kunstleder mit einem flüssigen Kontaktkleber besprüht haben. Beide Seiten mussten erst vollständig trocknen, um beim Verkleben Luftbläschen auszuschließen. Auch wenn der Kleber letztendlich vollständig trocken war, (dieser Prozess dauerte je nach auftragen max. 1 Minute) klebten beide Seiten – Platte und Leder – bombenfest zusammen. 

Nachdem die Hauptfläche verklebt war, ging es an die Rückseite. Hier mussten noch das überstehende Leder ohne Lufteinschlüsse umgebogen werden um ein schönes Endergebnis zu erzielen.

Überschüssiges Material an der Rückseite haben wir natürlich feinsäuberlich entfernt.

Zu guter letzt: Sauber machen und mit neuem Himmel zurück nach Lenting!

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„Historische Fahrzeuge bewegen und erhalten, Wissen weitergeben.“ – Barcamp 07.09.2019

Barcamp. Was kann man sich denn darunter vorstellen? 

Ein Barcamp ist nichts anderes als eine Art offen gestaltete Konferenz. 
Am Samstag den 07.09.2019 waren wir eingeladen, an einem Barcamp mit dem Thema „Historische Fahrzeuge bewegen und erhalten, Wissen weitergeben.“ in Berlin teilzunehmen. 

Aufgrund unseres Messebesuches der Retro Classics im März diesen Jahres hatten wir die Ehre, an solch einer Veranstaltung teilzunehmen, da hier ein Journalist auf uns aufmerksam geworden ist.

Aus diesem Grund haben wir uns zu viert am Freitag Mittag auf den Weg nach Berlin gemacht. Vorab haben wir uns natürlich bestens vorbereitet. Wir haben einen Flyer, passend zu dieser Thematik, erstellt und uns auch Gedanken um eine PowerPoint Präsentation gemacht, welche wir vor den Barcamp-Teilnehmern präsentieren möchten. 

Nach den letzten Vorbereitungen für das Barcamp am 07.09.2019.

Samstag 09:00 Uhr – wir machten uns auf den Weg zur Berliner Remise – dem Veranstaltungsort des Barcamps. 
Um 10:00 Uhr war offizieller Beginn und der Veranstaltungsraum war mit circa 30 Teilnehmern gefüllt.
Diese waren zum Teil Journalisten, Mitarbeiter des TÜV’s, Oldtimer-Liebhaber oder betreuen ein Projekt, welches auf Basis von Oldtimer entstand. Wie zum Beispiel das „Projekt“ der Lebenshilfe Gießen. Diese veranstaltet Jährlich eine Oldtimer-Really für behinderte Menschen mit dem Namen Lebensfreude-Really. (Link zu diesem Prospekt: https://www.oldtimerspendenaktion.de/lebensfreude-oldtimerrallye.html

Wir haben einige weitere spannende Projekte vorgestellt bekommen, welche uns sehr begeistert haben. 

Wir denken, dass unser Projekt bei allen Beteiligten gut angekommen ist – wiederum andere waren wirklich begeistert. Wir haben allen Teilnehmern aufgezeigt wie wir unseren Oldtimer bewegen wollen – wir wir unseren Oldtimer erhalten wollen und natürlich wie wir Wissen weitergeben. 

Wir sind froh, immer neue Kontakte knüpfen zu können und sind uns sicher, dass wir weitere Menschen für unser Projekt begeistern konnten. 

Azubi Janine – Marketing-Team

Janine arbeitet seit September 2017, als Kauffrau für Marketingkommunikation, bei der KESSEL AG.

Sie ist 19 Jahre alt und in ihrer Freizeit betätigt sie sich gerne körperlich mit Kraftsport/Fitness, fotografiert und bereist die Welt.

Im Projekt ist sie für das Marketing zuständig (Blog, Instagram und Facebook), sowie auch für die Restauration allgemein.

Janine hat vor allem die große Herausforderung motiviert beim Azubiprojekt mitzumachen. Der Kontakt zu den anderen Azubis, spielt für sie auch eine wichtige Rolle im Projekt.

Das schönste Erlebnis für sie war der Team-Ausflug zum Kart fahren  und ihre Lieblingsarbeit ist es den Bus zu grundieren.

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Herr Thiemt – Auftraggeber

Herr Thiemt ist seit 2008 Vorstand der Technik und Finanzen bei der KESSEL AG.

Er ist 56 Jahre alt und in seiner Freizeit fotografiert er sehr gerne, beschäftigt sich mit Oldtimer Fahreugen und trinkt gerne ein Glas guten Wein.

Er hat das Projekt in Auftrag gegeben und alles zum Rollen gebracht!

Seine Motivation für das Projekt ist seine große Leidenschaft für alte Autos.

Das schönste Erlebnis für ihn ist es, immer wieder aufs Neue zu sehen, wie unsere Auszubildenden und Ausbilder mit Begeisterung und Ausdauer an seinem Projekt arbeiten.

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